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Achtung: Dieser SEO Blog ist nicht mehr aktuell, mein aktueller Blog findet sich unter http://www.markus-kindler.de/blog/


Statistiken mit Reinvigorate

Vor einigen Wochen stoß ich im Webanalyse News Blog auf ein Review der Betaversion von Reinvigorate, einem eigentlich ganz hübschen Tool für Statistiken der eigenen Seite. Da ich es zuerst recht nett, vorallem von Design und Funktionsumfang her, fand, habe ich Reinvigorate mal auf einer Seite getestet.

Leider muss ich dem abschließenden Fazit von Patrick Ludolph rechtgeben. Insbesondere die Beschränkung auf verschiedene Zeiträume fehlt mir sehr. Segmentierung ist auch noch ein gutes Stichwort, ich denke wenn diese beiden Features vorhanden wären, wäre es für mich eine Alternative für Google Analytics. Ziele für Konversions fehlen mir nicht, da ich bis jetzt nur Content Seiten betreibe, wo sowas irrelevant ist, ausser vielleicht man trackt seine AdSense Klicks.

Weiterhin sind mir noch zwei sehr grobe Mängel aufgefallen, weshalb ich das Tool bis auf weiteres nicht mehr nutzen werde. Viele Zugriffe werden einfach nicht vom Tool erkannt! Rund 1/3 aller Zugriffe die Analytics und 103bees melden, werden von Reinvigorate einfach nicht angezeigt. Selbst wenn Zugriffe angezeigt werden, wird dann von den Suchanfragen teilweise etwas abgeschnitten, hier ist also akuter Nachholbedarf!

Doch noch Wirtschaftsinformatiker

Endlich liegt er vor mir, der Zulassungsbescheid der FH Bonn-Rhein-Sieg für das Fach Business Information Systems (BIS) zu Deutsch auch Wirtschaftsinformatik genannt. Damit endet eine knapp 1,5 Monate dauernde Geschichte voller Warterei und Bangens für mich. Aber ich möchte euch die komplette Geschichte nicht vorenthalten.

Bereits vor einiger Zeit hatte ich mich dazu entschieden Wirtschaftsinformatik zu studieren. Daher hatte ich mich für Wirtschaftsinformatik an der Uni Köln und an der FH Bonn-Rhein-Sieg beworben. Anfang August kam dann von beiden Hochschulen eine Absage, da mein Abi-Schnitt nur bei 3,0 lag und bei beiden 2,8 verlangt wurde.

Zwangsläufig fühlte ich mich dann dazu genötigt als Notfallplan eine Bewerbung für den NC freien Studiengang Informationsmanagement an die Uni Koblenz zu schicken. Hier bekam ich auch prompt meine Zulassung, hatte allerdings als Frist zur Einschreibung Donnerstag den 30. August gesetzt bekommen. Nachdem die Uni Köln und die FH Bonn-Rhein-Sieg nichts von sich höhren lassen wollten, immatrikulierte ich mich schließlich letzten Dienstag, also am 28. August, bei der Uni Koblenz.

Gestern, also am 31. August und einen Tag nach Fristende in Koblenz, kam dann aber schließlich die Zulassung von der FH Bonn-Rhein-Sieg. Heute am 1. September kam dann auch noch die Zulassung von der Uni Köln bei mir an. Daher hab ich mich jetzt dazu entschieden meine Immatrikulation in Koblenz zurückzuziehen und mich bei der FH Bonn-Rhein-Sieg einzuschreiben, die ich von Anfang an priorisiert habe. Freue mich schon auf den vor mir stehenden Papierkrieg!

Das Märchen vom natürlichen Linkwachstum

Insbesondere bei einem SEO Blog hätte ich jetzt eigentlich nicht erwartet, dass sich der PR so natürlich verteilt, doch seht euch selbst die Statistik von 82 Domains bzw. von deren Unterseiten an, die auf dieses Blog linken:

PR 0: 661
PR 1: 128
PR 2: 20
PR 3: 23
PR 4: 17
PR 5: 4

Bis auf die Tatsache, dass ich recht wenig PR 2 Links habe stimmt soweit alles. Zum Vergleich mal die Statistik über den nicht ganz so natürlichen Linkaufbau meiner privaten Seite:

PR 0: 126
PR 1: 126
PR 2: 24
PR 3: 12
PR 4: 5
PR 5: 3
PR 6: 1

Was hier deutlich auffällt ist, dass es viel weniger einzelne Backlinks sind, die Domain Popularität ist mit 166 aber deutlich höher als die von diesem Blog. Auch die solide Basis an PR 0 Backlinks fehlt, was teilweise auch daran liegt, dass das letzte PR Update sehr lange her ist.

Doch was ich eigentlich mit diesen Post sagen will ist, dass das viel gepriesene natürliche Linkwachstum bis jetzt bei diesem Blog eindeutig versagt hat. Meine private Seite erzeugt mehr als das 10fache an Traffic und ich bin überzeugt davon, dass das nicht am ach so guten Content liegt. Also liebe Anfänger, hört nicht darauf was man euch in diversen Foren immer wieder sagt. Natürliches Linkwachstum dauert viel zu lange, pusht eure Seite lieber mit themenrelavanten Backlinks die einen guten Ankertext haben!

NoFollow, Sitemaps und Webkataloge

Matt Cutts hat mal wieder ein paar Dinge preisgegeben. Diesmal in einem Gespräch mit Rand Fishkin von SEOmoz. Meiner Meinung konnte man sich das zwar zum Großteil schon selbst denken, aber vielleicht ist das doch für den Einen oder Anderen interessant.

NoFollow intern nicht negativ
Wer bis jetzt dachte, dass nofollow Attribut bei Links würde sich negativ in der internen Linkstruktur einer Webseite auswirken, liegt falsch. Es ist also absolut legitim Unterseiten die nicht relevant für Suchmaschinen sind (z.B. das Impressum) per nofollow zu sperren und somit die Linkpower auf der eigenen Website besser zu verteilen.

Anzahl indexierbarer Links pro Seite abhängig von Linkpower
Früher wurde oft behauptet, man dürfte nur maximal 100 Links auf einer Webseite unterbringen, dies ist wohl falsch. Google fängt schon ab einer gewissen Anzahl von Links auf einer Seite an, diese zu ignorieren, diese ist aber abhängig von der Linkpower der Seite.

Bei Webkatalogen wird Qualität verlangt
Google mag immernoch Webkataloge, es ist also falsch zu behaupten, diese würden nichts mehr bringen. Allerdings ist es nicht ausreichend, wenn der Webkatalog für Suchmaschinen optimiert ist. Viel wichtiger ist die Qualität der Einträge im Katalog selbst. Je besser diese ist, desto besser wird auch der Katalog von Google selbst bewertet. Intern wird das wahrscheinlich vorallem über den Trust der verlinkten Seiten geprüft, Katalogbetreiber sollten also darauf achten, worauf sie linken.

Warum Subvert and Profit versagen wird

Ich denke den meisten wird wohl der Dienst Subvert and Profit ein Begriff sein, spätestens seit dem es im Datenschmutz Blog eine umfangreiche Kritik gibt. Hierbei geht es darum, dass Seitenbetreiber anderen Benutzern Geld dafür zahlen, dass diese für sie bei Digg oder bei Stumble Open voten. Der ganze Spaß kostet pro Digg oder Thumbs Up für den Seitenbetreiber 1$. Der Benutzer kriegt für das das Stimmen für eine ganze Liste von Webseiten, mit deren Hilfe der eigentliche Auftraggeber verschleiert werden soll, 50 Cent.

Eigentlich eine schöne Möglichkeit für Seitenbetreiber die eigene Seite auf die Startseite von Digg zu bekommen, oder viele Besucher über die Toolbar von Stumble Open zu erhalten. Doch frage ich mich mittlerweile ernsthaft, warum Digg und Stumble Open noch nichts gegen den Dienst unternehmen. Hiermit meine ich nicht gerichtliche Schritte einzuleiten, schließlich denke ich nicht, dass der Dienst illegal ist und den Betreiber zu finden wird auch nicht gerade einfach. Doch wäre es nur mit sehr wenig Aufwand verbunden, einen “Spion” bei Subvert and Profit einzuschleusen, der in relativ kurzer Zeit nach dem Auftauchen einer neuen Liste ausfindig macht, welche Webseite betrügt.

Das ganze würde noch nicht einmal viel Arbeitsaufwand bedeuten, da nach meiner Erfahrung nur alle 3 Tage eine Webseite bei Subvert and Profit eingestellt wird. Innerhalb von ca. 10 Minuten lässt sich meiner Meinung sicher prüfen, welche Webseite künstlich von dem Dienst gepusht wird. Da hilft auch keine Verschleierung mit Hilfe der Liste, ich erkenne zum Beispiel recht zuverlässig, welche Webseite für ihre Diggs bezahlt. Zusätzlich ließen sich sicher noch andere Daten über Digg bzw. Stumble Open selbst heranziehen, die die Identifizierung noch sicherer machen würde.

Ich denke Digg und Stumble Open werden diese Maßnahmen auch bald umsetzen, schließlich verlieren die Nutzer das Vertrauen in Web 2.0 Dienste, wenn dort immer mehr Betrüger aufkreuzen.